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Kupra 2026

Die Musiker lernten schnell und studierten bereits ihr drittes Lied ein.
Die Lehrer machten es sich beim Essen einfach und bestellten Pizza, wodurch großen Freude bei den Schülern aufkam. In der Pause wurde außerdem Basketball und Fußball gespielt.

Auch die Hula Hoop Gruppe hat sich viel vorgenommen: 14 Minuten Choreografie. Davon haben nach dem ersten Tag bereits 4 Minuten drauf.

Die Clownerie wartete währenddessen noch auf Ideen und musste erst in den Flow kommen. Doch am Nachmittag waren auch sie ebenfalls produktiv am Arbeiten.

Die Doku Gruppe, die die wichtigste Gruppe darstellt ;), ist ebenfalls sehr tüchtig gewesen. Es wurden erste Einblicke in Form von Fotos und Videos gesammelt, die weiteren Tage wurden zum Teil bereits geplant und auch für die Abschlussveranstaltung am Freitag sind die ersten Vorbereitungen getroffen worden.

📝 & 📸 Doku-Gruppe KuPra

Schlagzeilen des zweiten Tages:

Bericht des zweiten Tages:
Es ging direkt sportlich los: Die Schülerinnen und Schüler spielten Basketball, Volleyball und Fußball oder entspannten sich beim Yoga. Danach startete die Arbeitsphase in den verschiedenen Workshops. 

Die Tanz-Gruppe arbeitete wieder hart, heute zusammen – durch Partnerübungen wurde Vertrauen erlangt und so manche*r fallen gelassen. Außerdem wurde es bunt: Fächer bereicherten die Choreographie.

Beim Hula Hoop wurden blaue Flecken für die perfekte Aufführung riskiert. In der Pause wurden workshopübergreifend Tricks mit dem Hoop weitergegeben. Vielleicht gibt es Freitag ja einen Gastauftritt?

Die Band wurde trotz des Fehlens ihres Bandleiters nicht gebremst. Unsere Stars von morgen übten weiterhin unermüdlich. Die anderen Gruppen im Polaris konnten schon den nun vier von vier einstudierten Songs lauschen.
Die Theater-Gruppe arbeitete heute viel hinter verschlossenen Türen oder in Kleingruppen. Das Stück, welches am Freitag seine Premiere feiert, wird noch unter Verschluss gehalten. Seid gespannt!
Bei den Clowns ging es heute heiß her, es wurde gekämpft – um Aufmerksamkeit. Weiterhin wurde viel gelacht und die Aufführung geplant. 

Die Doku-Gruppe war wie immer am Ackern und sammelte fleißig Foto- und Videomaterial. Interviews und die Moderation für Freitag wurden geplant. An dieser Stelle möchten wir als hart arbeitende Gruppe offiziell diese Anschuldigungen der Faulheit zurückweisen und alle weiteren Workshops daran erinnern, dass ihr Schicksal für Freitag in unseren Händen liegt!
Zum Mittagessen traf sich der ganze Jahrgang wieder im Polaris. Zum Essen gab es Reis mit Putengeschnetzeltem oder Gemüseeintopf, und Salat. Die unidentifizierbare wabbelige Substanz namens Vanillepudding wurde von den meisten Teilnehmenden gemieden. Nach dem Mittag wurde der Morgensport noch einmal aufgegriffen und das Basketballspiel ging in die Verlängerung. 
Auch heute heißt es wieder: Vergesst nicht das Deeeeehnen! Morgen wartet ein weiterer harter und erlebnisreicher Tag auf euch! 🙂

📝 & 📸 Doku-Gruppe KuPra

Schlagzeilen des dritten Tages:

Bericht des dritten Tages:
In den dritten Tag starteten wir wie gestern. Es wurde sich sportlich betätigt und die Yoga-Gruppe freute sich über weniger Lärm, denn wie wir lernen konnten: Handys regulieren Lärm bei Jugendlichen.
In den Workshops gab es heute zum ersten Mal etwas Druck: Die große Show am Freitag rückt näher!
Die Tanz-Gruppe musste bangen – ein Choreoteil fehlt noch. Dafür sitzen die andere Teile schon gut. Welche Musik wir am Freitag zu hören bekommen werden, bleibt aber unter Verschluss – oder eher unter den Kopfhörern 😉

Aus dem Raum der Hula Hoop Gruppe erklang die Musik dagegen laut. Die Teilnehmenden übten ihre Aufführung fleißig, damit alles Freitag sitzt – oder eher schwingt!

Die Band scheint währenddessen unterfordert zu sein. Man munkelt, es wird am Freitag noch ein fünftes Lied geben. Mit der Unterstützung vom Bandleiter und unseren begabten Musikern wird sicher auch dieses am Freitag perfekt performt.
Die Theater-Gruppe träumt währenddessen vom Strandurlaub und paddelt ihrer Premiere entgegen.
Und bei den Clowns gab es heute schon die erste Probeaufführung – wir dürfen spoilern: Es wird lustig.

Die Doku-Gruppe setzte ihre Pläne von Dienstag um: Es wurden fleißig Interviews gedreht, an der Moderation gefeilt und schon die ersten Clips geschnitten. 
Morgen geht dann der Wahnsinn los – der letzte volle Tag vor der großen Show! Wir empfehlen 9 Stunden Schlaf!

📝 & 📸 Doku-Gruppe KuPra

Schlagzeilen des vierten Tages:

Bericht des vierten Tages:
Wir starteten heute mal nicht sportlich, sondern musikalisch. Gemeinsam mit der Band wurde der KuPra-Song geprobt. Anschließend ging es in die Workshops.

Wie vorhergesagt, wurde es heute stressig: Abläufe wurden geprobt, die Aufführungen fertiggestellt und weiter verfeinert.
Die Tanzgruppe fliegt der Aufführung morgen entgegen. Zwischen den vielen Proben gab es natürlich trotzdem noch Zeit für Spaß.
Bei den Hula-Hoop-Teilnehmenden zeigen sich bereits körperliche Spuren – alles für die perfekte Show!
Die Band verfeinerte heute ihre Performance und stellte tatsächlich ein fünftes Lied fertig.
Unser Theater-Ensemble probte heute wieder fleißig. Vor der Generalprobe morgen soll alles sitzen.

Gut genug? Die Clownerie-Performance wird wohl eher fantastisch!

Die Doku-Gruppe war am Kochen – so wie immer. Es wurden Videos geschnitten, letzte Aufnahmen gemacht und die Show vorbereitet.
Morgen geht es dann ins CZG-Studio. Die Sendung wird aufgebaut und unsere Moderatoren werden bühnenreif gemacht.
Schalten auch Sie Punkt 19 Uhr ein – am besten vom schönsten Sofa aus: der Turnhalle des Carl-Zeiss-Gymnasiums – und genießen Sie die Nachrichten zum Freitag.

📝 & 📸 Doku-Gruppe KuPra

Eine Woche lang wurde getanzt, musiziert, gespielt, ausprobiert, verworfen und neu gedacht. Am Freitagabend war es dann so weit: Unter dem Titel „Rund um die Welt“ feierte das Kulturpraktikum der 11. Klassen seinen großen Abschluss. Die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt – mit Eltern, Geschwistern, Lehrkräften, Schüler*innen und weiteren Gästen, die erleben wollten, was in nur wenigen Tagen intensiver Workshoparbeit entstanden war.

🎤 Den Auftakt machte die KuPra-Band ATM. Schon mit den ersten Tönen wurde deutlich, auf welchem musikalischen Niveau sich die Band in dieser Woche zusammengefunden hatte. Starke Stimmen und ein beeindruckendes Zusammenspiel sorgten gleich zu Beginn für große Begeisterung im Publikum.

📺 Durch den Abend führten anschließend die Nachrichten von KuPra-TV. Rita und Emil übernahmen die Moderation und bildeten damit den roten Faden der Veranstaltung. Neben den „Schlagzeilen der Woche“ und Rückblicken auf die vergangenen KuPra-Tage kündigten sie immer wieder die nächsten Programmpunkte an. Die Dokumentationsgruppe hatte während der gesamten Woche die Workshops begleitet. In kurzen Trailern besuchten die Außenreporter*innen die einzelnen Gruppen, sprachen mit Workshopleiter*innen und Teilnehmer*innen und hielten deren Arbeitsprozess fest. So konnten auch die Zuschauer*innen nachvollziehen, wie aus ersten Ideen innerhalb weniger Tage die Aufführungen des Abends entstanden waren.

💃 Mit ihrem ersten „World Wide Dance“ nahm die Tanzgruppe das Publikum anschließend tatsächlich mit auf eine Reise auf verschiedene Kontinente. Für ihren zweiten Auftritt hatten die Schüler*innen selbst eine Choreografie entwickelt – zu einem Lied, das fest zum diesjährigen KuPra gehörte: „Einmal um die Welt“ von CRO, dem KuPra-Song 2026. Diesen spielte die KuPra-Band live, während die Tanzgruppe dazu auf der Bühne performte.

🎹 Auch musikalisch zog sich das Thema des Abends durch das Programm. Mit Liedern wie „No Roots“ von Alice Merton oder „On Top of the World“ von Imagine Dragons griff die Band immer wieder Fragen nach Heimat, Wurzeln, Aufbruch und dem eigenen Platz in der Welt auf.

🎭 Dass „Rund um die Welt“ weit mehr bedeutete als eine geografische Reise, zeigte die Theatergruppe mit ihrem Stück „Reise mit Nebenwirkungen“. Auf figurative und zugleich nachdenkliche Weise beschäftigten sich die Schüler*innen unter anderem mit den Folgen des Klimawandels und damit, welchen Einfluss menschliches Verhalten auf unsere Umwelt hat. Dabei blieb es jedoch nicht bei der Kritik: Das Stück zeigte auch Möglichkeiten auf, wie Natur und gesellschaftliches Miteinander besser geschützt werden können.

🤡 Einen ganz anderen Zugang zu einem gesellschaftskritischen Thema fand die Clownerie-Gruppe. Im Mittelpunkt ihrer Aufführung standen Kleidung, Konsum und unser teilweise verschwenderischer Umgang damit. Mit viel Spielfreude, starken schauspielerischen Momenten und jeder Menge Humor gelang es der Gruppe, ein ernstes Thema auf die Bühne zu bringen – und gleichzeitig für viele Lacher in der Turnhalle zu sorgen.

⭕ Auch die Hula-Hoop-Gruppe nahm das Motto des Abends wörtlich. Ihre Show „Around the World“ führte das Publikum mit unterschiedlichen Klängen und Choreografien über mehrere Kontinente. Was dabei besonders beeindruckte: Viele der Schüler*innen hatten zu Beginn der Woche kaum oder gar keine Erfahrung mit dem Hula-Hoop. Am Freitag standen sie mit einer gemeinsamen Show auf der Bühne, die zeigte, was innerhalb weniger Tage entstehen kann, wenn man sich auf etwas Neues einlässt.

Genau darin liegt eine der besonderen Seiten des Kulturpraktikums: Schüler*innen entdecken Fähigkeiten, die im normalen Schulalltag vielleicht verborgen bleiben. Sie probieren Neues aus, müssen sich aufeinander verlassen und wachsen über sich hinaus.

Dass bei all den nachdenklichen Momenten auch der Spaß nicht zu kurz kam, dafür sorgte immer wieder KuPra-TV. So präsentierte der Wetterfrosch das aktuelle Wetter stilecht auf seiner „Wetterleiter“. Und in Anlehnung an die Verkündung des Jugendwortes des Jahres wurde auch das KuPra-Wort der Woche gekürt: „Arbeitszeitbetrug“. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Zum Abschluss kam schließlich noch einmal der KuPra-Song zurück: „Einmal um die Welt“. Am Ende sang die ganze Turnhalle mit. Die ausgelassene Stimmung zeigte, dass in diesen Tagen nicht nur fünf verschiedene Workshopgruppen entstanden waren. Auch der gesamte Jahrgang war ein Stück weiter zusammengewachsen.

Das Kulturpraktikum fand in diesem Jahr bereits zum 27. Mal statt. Was einst von unserer ehemaligen Schulleiterin Ilona Schiek ins Leben gerufen wurde, ist heute eine feste Tradition am CZG und der Freitagabend hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll diese für unsere Schüler*innen ist.

Ein großes Dankeschön gilt allen Workshopleiter*innen – Bea Glombitza, Felix Käppner, Martina Sauerbrey, Julius Stammler, Mandy Strecker, Sonja Theindel – sowie den Verantwortlichen für Kultur am CZG – Dr. Katharina Muth, Christiane Noack und Nicole Planer – die die Schüler*innen durch diese intensive Woche begleitet, sie ermutigt und gemeinsam mit ihnen diese Aufführungen möglich gemacht haben. Und natürlich ein ebenso großes Dankeschön an alle Schüler*innen der 11. Klassen, die sich auf diese besondere Woche eingelassen und „Rund um die Welt“ auf die Bühne gebracht haben.

📸 Julius Stammler / 📝 Franziska Handloike