Zu einer festen und beliebten Tradition der Klasse 9b hat sich der jährliche Fahrradausflug entwickelt. Bereits seit der 5. Klasse organisieren die Familien Knorre, Strobel/Weise und Miethke/Kleiber mit viel Engagement und Herzblut abwechslungsreiche Touren für die Schülerinnen und Schüler. Die bisherigen Ziele führten die Gruppe unter anderem nach Naumburg, Tonndorf, Zeitz und Plothen. In diesem Jahr stand der Lago di Alpi als Wochenend-Tour auf dem Programm – besser bekannt als der 67 Hektar große Alperstädter See nördlich von Erfurt. Dort wurden die Schwimmenden Hütten in Beschlag genommen.


Die Vorbereitung der Tour erfolgt jedes Jahr mit großer Sorgfalt. Besonders Familie Knorre übernimmt die detaillierte Streckenplanung und testet die Route sogar vorab privat, um einen reibungslosen Ablauf sowie ausreichend Pausen sicherzustellen.
Direkt nach Unterrichtsschluss startete die Gruppe am Freitag, dem 5. Juni, in Richtung Weimar. Die rund 60 Kilometer lange Strecke mit zahlreichen Höhenmetern wurde in etwa sechs Stunden und mit nur kleinen Zwischenfällen bewältigt. Für die notwendige Stärkung unterwegs sorgte wiederholt Familie Miethke, die die Radfahrerinnen und Radfahrer mit einem Begleitfahrzeug an den Rastplätzen mit Getränken und Verpflegung versorgte. Auch das Gepäck wurde dort transportiert.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Während am Vormittag eine Fahrt mit dem Drachenboot absolviert wurde und im Anschluss noch erstmals das Kuttersegeln erprobt wurde, konnte der Nachmittag entspannter gestaltet werden: Am Nachmittag trafen die Jugendlichen auf ihre Familien, die bei Kaffee und Kuchen für eine gemütliche Atmosphäre sorgten. Auch das gemeinsame Volleyball-Spiel kannte einen deutlichen Gewinner 🙂 Der Tag klang schließlich bei Grillen aus – wie immer begleitet von einem Lagerfeuer mit Stockbrot.


Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der See-Terrasse machten sich die Schülerinnen und Schüler am Sonntag auf den Rückweg, zum Glück mit Schiebewind (Rückenwind). Die Klassenlehrerin Frau Meißner bedankt sich herzlich bei den Familien Knorre, Strobel/Weise und Miethke/Kleiber für die umfangreiche Organisation und Begleitung der Tour. Ihr Dank gilt ebenso den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit Reparaturen, guter Laune, logistischer Unterstützung und der Versorgung mit Getränken zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben. Auch den Familien, die am Samstag dazustießen und die gemeinsame Zeit bereicherten, gilt ein herzliches Dankeschön.
Die Vorfreude auf die nächste und dann finale Radtour ist bereits groß – denn auch am Ende der 10. Klasse soll diese schöne Tradition nach den Anstrengungen von BLF und einem sicher fordernden Halbjahr fortgesetzt werden.
📸 &📝 Tom Fleischhauer