Beim Weltklimaspiel im Rahmen unserer Projektwoche geht es darum, den Schülerinnen und Schülern ein positives Selbstwirksamkeitsverständnis gegenüber der Klimakrise zu vermitteln. Dies war auch der Beweggrund, den Workshop ins Leben zu rufen. Die Idee stammt aus Österreich, wo Herr Palenta das Spiel zufällig entdeckte, weil es dort an vielen Schulen verbreitet ist.
Es ist ein Planspiel, das online per App und auf einem großen Spielbrett gespielt wird, das die Welt darstellt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielen gleichzeitig in 12 verschiedenen Fraktionen. Es gibt unter anderem z.B. fünf CEOs und ebenso fünf Regierungsvertreter. Das Spiel ist zieloffen, das heißt, man kann sich selbst ein Ziel setzten und versuchen, es zu erfüllen. Je nachdem, was für eine Aktion durchgeführt wird, merkt man die Auswirkungen auf die Welt. Wenn z.B. eine Fabrik gebaut wird, die viel Abfall produziert, der im Meer landet, sterben die Ozeantiere am Müll. Wenn man wiederum etwas baut, das viel Geld einbringt, steigt das Vermögen und man kann z.B. mit anderen Spielern verhandeln.
Besonders wichtig ist, dass in dem Planspiel die Treibhausgasemissionen bilanziert werden – sowohl von Gebäuden, die die Spieler betreiben, als auch das, was von der Natur wieder gebunden wird. Die einzelnen Akteuren diskutieren Lösungsansätze für Probleme, die sie nicht alleine – sondern nur zusammen – bewältigen können.

Text und Bild: Emily Völker